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Geschäftsbericht 2010
Verein der Tierschützer & Tierversuchsgegner e.V Pforzheim
Zahlen und Fakten 2010
Der Vorstand:
1. Vorsitzende Christa Geßner
2. Vorsitzende Daniela Wild
Kassenwartin Martina Klingseisen
Schriftführerin Carmen Knodel
Kassenprüferin Karin Steinle
Außer dem Vorstand waren für zahlreiche Aktionen und Tätigkeiten ehrenamtlich und unentgeltlich Mitglieder und Nichtmitglieder im Einsatz:
Gestaltung & Bearbeitung Homepage: Gaby Ast und Andy Mayer
Pflegestelle, Kastrationsaktionen: Gaby & Rainer Ast, Ingrid Stanger
Tierschutzeinsätze: Konny Schwenk
Futterstellen: Sybille & Norbert Neugebauer, Ingrid Buschmann
Liste aller im Jahre 2010 von unserem Verein betreuten Tiere:
1 Pferd "Flanigan" - Gnadenhofpferd
1 Vogel Wellensittich (Euthanasie)
1 Hund Bulldogge (Behandlung)
106 Katzen (Kastrationen 85, Behandlungen durch Verletzungen 15, Euthanasie 6)
Konstant wurden 2010 auf den wenigen Pflegestellen bis zu 30 Katzen betreut und aufgepäppelt. Alleine die Familie Ast hatte in kritischen Zeiten bis zu 25 Katzen in Pflege. Davon viele scheu und krank, war die Vermittlung - wenn überhaupt - sehr schwierig. Selbst heute haben wir aus 2010 noch 7 Katzen. 3 weitere scheue Katzen verbleiben in den Pflegestellen, da die Vermittlung aussichtslos ist. Die Vermittlung generell ist aufgrund des "Überangebots" sehr, sehr schwierig geworden. 2010 konnten daher nur 19 Katzen per 31.12.2010 vermittelt werden. Konsequenz: Hohe Unterhaltskosten.
Die Kastrationen wurden überwiegend in nachfolgenden Städten und Gemeinden durchgeführt: Pforzheim, Bad Wildbad, Kieselbronn, Eisingen, Arnbach, Tiefenbronn, Wiernsheim, Knittlingen, Bretten.
An unseren überwachten und mit Futter mit finanzierten Futterstellen (Gräfenhausen, Tiefenbronn, Wiernsheim, Knittlingen, Bretten) wurden im Schnitt zwischen 52-55 Katzen versorgt.
Bei den euthanasierten Katzen handelte sich um schwer verletzte Fundtiere (ohne Kennzeichnung wie Täto-Nummer) oder verwilderten, scheuen Hauskatzen, die sich zu unseren Futterstellen schleppten. Todesursachen: Unfälle mit inneren Verletzungen oder Organversagen durch Infektionen.
Die notwendigen Tierarztbehandlungen waren allgemein auf wenige Infektionskrankheiten wie Schnupfen, massiven Wurmbefall, Durchfall Erkrankungen und Frakturen beschränkt. Von ansteckenden Infektionskrankheiten wurden wir 2010 verschont.
Finanzen:
Unsere Tierschutzarbeit wurde nach wie vor ausschließlich von Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Die Gesamteinnahmen beliefen sich prozentual wie folgt: Mitgliedsbeiträge ca. 14,8% / Vermittlungsgebühren ca. 4,8% / Patenschaften ca. 6,5% / Barspenden ca. 72,4% und sonstige Erlöse z.B. Veranstaltungen 1,5%.