Tierschützer und Tierversuchsgegner e.V


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Finanzen im Überblick

Geschäftsbericht 2010

Verein der Tierschützer & Tierversuchsgegner e.V Pforzheim


Die Finanzen im Überblick (aufgerundet):

Ausgaben:
Tiernahrung € 2.142,--
Haftpflichtversicherung € 715,--
Werbekosten € 540,--
Tierarzt-Behandlungen € 3.952,--
Stallkosten Pferd € 2.460,--
Kastrationskosten € 8.236,--
Futterkosten Pflegestellen € 2.726,--
Sonstige Aufwendungen € 455,--
Verwaltungskosten gesamt € 554,--
Gesamtausgaben: € 21.780,--


Da wir in den Jahren 2008 und 2009 unsere Sparbücher massiv angreifen mussten, wurden mit dem kleinen erzielten Überschuss diese Verluste teilweise wieder ausgeglichen.

Die Tierarztkosten nahmen nach wie vor den größten Posten unserer Ausgaben ein. Die von Verein bezahlten Futterkosten entsprachen einer monatlichen Aufwendung von ca. € 230,-- (davon wurden im Schnitt ca. 25 Katzen + die Futterstellen mit ca. 50 Katzen unterhalten)
das entsprach einem Tagessatz von ca. € 0,10 pro Katze! Aus dieser Zahl lässt sich erahnen, wie viel finanzielle Eigenleistung von einzelnen Mitgliedern und Förderer im Namen des Tierschutzes getragen wurden. Darüber hinaus haben wir von unserem Futtermittel-Lieferanten (Heimtierland, Pforzheim) mehrmals größere Futterspenden erhalten, die fast ausschließlich für die Futterplätze der freilebenden Katzen verwendet wurden. Auch konnten wir 5 neue Futterpaten gewinnen, jedoch für unser Gnadenhofpferd fehlen uns nach wie vor Paten, da die Stallkosten sowie die zusätzlichen Kosten für den Hufschmid und Tierarzt nicht einmal zu 15% über Patenschaften abgedeckt sind. Hier ist dringend Handlungsbedarf, um dem Pferd das Gnadenbrot weiter zu ermöglichen.

Die Kastrationskosten wurden fast zu 80% vom Verein und Privatpersonen getragen, da wir keine Zuschüsse oder öffentliche Gelder, weder von den Gemeinden oder Bußgeldstellen, und Erbschaften haben wir seit 20 Jahren nicht mehr erhalten. Manchmal können wir bei der Abgabe ein Teil der Kosten "erwirtschaften", oder bei größeren Aktionen die Anwohner zu kleinen Spenden animieren, die Hauptlast verbleibt aber beim Verein! Um das Katzenelend aber zu bekämpfen, wären "Sparmaßnahmen" hier fehl am Platz. Je mehr Katzen kastriert sind, um so wenige Katzen müssen in Pflege aufgenommen werden.

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